Die Art der Heizung – Investitionsentscheidung mit großer Reichweite
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Oft wird die Anschaffung einer Heizungsanlage welche mit Biomasse betrieben wird unter ökologischen Gesichtspunkten gesehen. In der öffentlichen Meinung werden die Betreiber solcher Anlagen, seien sie mit Holzpellets oder Scheitholz betrieben, seien sie Solarunterstützt oder nicht, als Umwelttechnisch korrekt aufgestellt betrachtet.
Aktuell werden allerdings vor allem in der Klimadebatte Tatsachen bekannt, welche die Basis ökologisch begründeter Entscheidungen in Frage stellen könnten. Forschungsergebnisse sollen manipuliert worden sein und unliebsame Klimaforscher wurden angeblich an der Veröffentlichung ihrer Ergebnisse gehindert.
Da stellt sich die Frage, ob es mit dem Weltklima wirklich so schlimm bestellt ist und ob man sich nicht lieber doch entspannt zurücklehnt und so fortfährt wie bisher.
Doch sollte man seine Entscheidungen von solchen Überlegungen abhängig machen?
Mit Sicherheit nicht.
Die Anschaffung einer Heizungsanlage ist eine Investitionsentscheidung, mit der der Bauherr in den nächsten 20 Jahren leben muss. Die Frage die sich hier stellt ist also nicht, wie man das Weltklima retten kann, sondern, wie sich die Investition auf den eigenen Geldbeutel auswirken wird.
Schaut man sich den Brennstoff Heizöl an, so muss man auch die Situation der Rohölförderung im Auge haben. Hier wird der Punkt der maximal möglichen Fördermenge wohl im Jahr 2030 bis 2050 erreicht sein. Danach wird das Angebot immer knapper. Aber schon vorher werden sich die Preise in die Höhe bewegen, weil die Marktteilnehmer immer zukünftige Ereignisse in Preisen vorwegnehmen. Einen Vorgeschmack dessen, was da auf uns zukommt, haben wir im Jahr 2008 erleben dürfen. Bei einem Planungshorizont von 20 Jahren muss man aus heutiger Sicht Heizölpreise von weit jenseits des Euro je Liter als wahrscheinliches Szenario einkalkulieren. Natürlich werden immer wieder neue Ölvorkommen erschlossen werden, aber nur, weil sich die Ausbeute bei höheren Preisen rechnet. Das gilt für Ölvorkommen in der Tiefsee genauso, wie für Ölsände in Kanda. Und das gilt natürlich auch für die Erdgasvorkommen. Wohlgemerkt, wir werden nicht in eine Phase eintreten in der es kein Öl mehr gibt, sondern in eine, in der wir es uns nicht mehr leisten können. Ein kluger Mann hat einmal gesagt, das die Steinzeit nicht deshalb endete, weil es keine Steine mehr gab. Genauso wird es auch mit der Ölzeit sein. Öl wird es noch geben, wir werden es nur nicht mehr brauchen.
Dass Holzpellets als Energieträger bereits heute im Vergleich zu Heizöl und Erdgas der günstigste Energieträger sind, zeigt auch die Erhebung auf dieser Seite. Welcher Energieträger für die jeweils persönliche Situation der Beste ist, ob Holzpellets, Scheitholz, Stroh, Erdwärme oder ein anderer, wird jeder Bauherr für sich selbst entscheiden müssen. Die konventionellen Träger für Heizenergie müssen aber sehr genau und sehr kritisch hinterfragt werden.












